Amsterdam Love (Abgeschlossen) - Teil 1 - Wattpad

Amsterdam Love (Abgeschlossen)

von MyAngelslove

Amsterdam Love (Abgeschlossen)

Amsterdam Love (Abgeschlossen)

Fanfiction

«Ich bin beeindruckt von ihnen. Sie sind jung und clever, sie wissen was sie wollen und genau deshalb möchte ich ihnen die Leitung unserer Rechtsabteilung anbieten.» Ich bin einen Moment lang perplex. «Das ist sehr großzügig, aber ich muss darüber...

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Amsterdam ist ein Ort, der mir in allem entspricht, ich mag die laute florierende Stadt. Trotzdem lebe ich gerne etwas ab von den Hauptstraßen, wenn ich hier bin. Hier im College Hotel finde ich immer die Ruhe, die ich brauche und so bin ich auch diesmal genau hier in dem schönen umgebauten Hotel gelandet. Die alten Steinmauern zusammen mit der Modernen Einrichtung trift genau meinem Geschmack. Der Fitnessraum bietet alles, was ich brauche und auch das Restaurant ist absolut genial. Das Zimmer, dasselbe wie immer ist auf zwei Etagen gebaut. Oben befindet sich das große Bett mit einer Luke zum offenen Himmel, was fantastisch ist, außer wenn die Raben am frühen Morgen auf dem Glas ihre Turnübungen machen und mit ihren spitzen Krallen das Glas zerkratzen und mich damit wecken.
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Genauso, wie heute Morgen. Aber eigentlich ist mir das in dem Moment genau recht. Ich habe den Kopf so voll mit Arbeit, dass ich mich wohl besser etwas bewege. Und so kommt es, dass ich nun eine Stunde nach meinem plötzlichen erwachen völlig fertig vom Training vor meiner Zimmertür stehe und die Schlüsselkarte ins Schloss stecken will. Doch sie fällt mir runter. Ich will sie wieder aufheben, doch sie rutscht nur noch weiter weg. Genervt greife ich noch mal nach der Karte. Doch eine starke Männliche Hand nimmt sie und ich richte mich auf. Ich sehe in unglaubliche dunkle Augen. Er lächelt nicht, sieht mich nur intensiv an. Ich bin wie gefesselt von seinem Anblick. Er ist groß, hat breite Männliche Schultern, seine Haare sind lang und hinten zusammengenommen. Er ist nicht mein Typ. Aber bei ihm ist das nicht wichtig. Alles ist unwichtig, den sein Körper scheint alles zu überstrahlen.
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Dann fällt mir erst ein, dass ich verschwitzt und ungeschminkt vor ihm stehe. Er trägt ebenfalls Trainings Kleider, scheint aber erst auf dem Weg in den Keller zum Fitnessraum zu sein. «Danke.» sage ich als er die Hand hebt und mir die Karte reicht. Er nickt nur knapp und geht weg, geht zur Tür und drückt sie auf. Wow, die Art wie er sich beinahe etwas schwer fällig wohl den vielen Muskel zu verschulden bewegt ist so anders als alles, was ich bisher gesehen habe. Doch ich schaffe es mich wieder zu fassen und schiebe den Schlüssen ins Schloss und öffne die Tür. Lasse sie hinter mir ins Schloss fallen und ziehe mich auf dem Weg ins Badezimmer zu meiner rechten aus. Immer noch fasziniert und auch etwas eingeschüchtert von dem Mann, dem ich eben begegnet bin.
Ich steige in die Dusche und lasse das kühle Wasser über meinen erhitzen Körper rieseln. Ob es an dem Mann oder am Training liegt, weiß ich nicht mehr.
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Nach zwei Stunden Arbeit ziehe ich mir ein weißes Top mit einem eher Prunkvollen Perlen und Glitzer steinen Besatz und meinen Geliebten Mint farbigen Anzug an. Dazu meine schwarze Mappe und ein paar schwarze Louboutin Heels. Dann mache ich mich auf dem Weg ins Bad, wo ich meine Haare aus dem Dutt löse und sie mir in perfekten Wellen über die Schultern fallen. Ich mag meine neue Haarfarbe, eine Mischung aus Asch Blond und Honig. Ich setzte mich an den Schreibtisch und vertiefe mich für die nächste Stunde in die Arbeit, ehe ich losmuss.
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Schnell sammle ich alles zusammen und verlasse das Zimmer und freue mich auf meinen Termin, auf den ich mich gut vorbereitet habe. Dennoch ist es ein großes Ding für mich. Die Übernahme, die ich rechtlich begleite, ist die Grösste die die Firma, für die ich arbeite, jemals abgewickelt hat. Dennoch bin ich überzeugt das alles gut gehen wird. In dem kleinen Lift mit der Gold- mint Tapete mit Zierden und Vögeln drauf suche ich meine Sonnenbrille. Es ist eher selten das ich sie in Amsterdam brauche, aber heute ist so ein Tag. Beschwingt verlasse ich den Lift und gehe Richtung Ausgang, denke über den bevorstehenden Termin nach, als mich jemand anschnauzt.
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Was zum Teufel.
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«Was soll das?» fragt mich ein drahtiger, junger Mann neben mir. Ich bin verwirrt, er kann ja wohl kaum mich meinen.
Ich sehe mich um und stelle fest das ich wohl gerade mitten in einem Fotoshooting gelandet bin. Dann sehe ich zum Eingang, wo der Mann von heute Morgen steht. Er steht da mit einer Kamera in der Hand, die er sinken lässt und mich wieder vollkommen ausdruckslos ansieht. Verdammt.

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Gerade als mir der Kellner einen Kaffee bringt, betritt er das Restaurant. Er sieht mich nicht, doch ich sehe ihn sehr wohl. Er wirkt so unglaublich anziehend. Er trägt eine schwarze Jeans, darüber ein blaues Jeans Hemd. Am Arm hat er ein Tuch um das Handgelenk gebunden und er trägt Ketten am Arm und um den Hals. Eigentlich viel zu viel für einen Mann, aber zu ihm passt es.

Er lässt sich an der Bar einen Espresso reichen und schlürft daran. Ich schaffe es eben noch meinen Blick von ihm zu lösen, ehe er mich dabei erwischt, wie ich ihn anstarre. Verdammt mir wird heiß. Aber das Nächste, was ich mitbekomme, ist, wie er an mir vorbei geht und das Restaurant verlässt.

Um einundzwanzig Uhr komme ich zurück ins Hotel. Es war ein anstrengender Tag, zumindest geistig. Aber langsam meldet sich auch mein Körper wieder zurück. Und ich merke das ich Hunger habe. Das Restaurant ist voll. Dennoch kriege ich einen zweier Tisch in einer ruhigen Ecke. Früher wäre es für mich undenkbar gewesen allein in einem Restaurant zu Essen, aber mittlerweile bin ich es gewohnt. Ich mag es sogar, sehr. Ich kann in Ruhe Arbeiten und wenn ich am Essen bin, kann ich die anderen Leute um mich herum beobachten.

Ich bestelle mir eine Stake und nehme meinen Blackberry zur Hand. Ein Tag mit Sitzungen heißt ein volles Postfach. Also beginne ich alle zu lesen und zu beantworten. Der Kellner kommt neben mir zum Stehen und ich nehme aus einem Reflex heraus die Serviette vom Tisch, weil ich mein Essen erwarte. Doch er sieht mich nur lächelnd an.

«Tut mir leid, wir sind ausgebucht, wäre es für sie in Ordnung, wenn wir jemanden zu ihnen setzen?» Etwas widerwillig nicke ich, ich wäre auch froh darum etwas Essen zu können. Aber mit einer Fremden Person an einem Tisch, das ist und bleibt komisch.

Ich schreibe gerade eine Mail an meinen Chef als jemand den Stuhl mir gegenüber rauszieht und ich den Blick hebe. Verdammt, er ist es. Ich versuche zu lächeln, kann aber selbst fühlen das es nicht wirklich ein echtes Lächeln ist. Der Kellner reicht ihm die Karte und er bestellt das gleiche wie ich bereits zuvor. Ich nehme einen Schluck Wasser und versuche mich wieder auf die Mail zu konzentrieren. Aber es gelingt mir nicht, denn die Tiefe kratzige Stimme von dem Mann lässt mich erschaudern.

Er scheint es zu bemerken. Denn er sieht weg und tatsächlich lächelt er.

Na, danke schön. Er lacht mich aus. Und auch als er wieder zu mir sieht kann ich sein schmunzeln spüren. Langsam nervt es mich gewaltig. + «Was ist so lustig?» frage ich also und sehe ihn an. Der verschlossene Mann von den zwei vorherigen Begegnungen, ist verschwunden. Und nun Sitz mir ein grinsender charmanter Mann gegenüber.

«Kann es sein, dass sie in meiner Gegenwart etwas verlegen werden?» Ja das werde ich, aber das werde ich nicht zugeben. + «Nein wieso?» frage ich und hoffe das es so gelassen klingt, wie es soll.

«Sie lassen ihre Schlüsselkarte fallen, laufen mitten in ein Fotoshooting...» er deutet auf mich, meint wohl das hier und jetzt. Doch er sagt es nicht.

«Heute Morgen war ich nur schusselig und habe die Karte fallen lassen. Und von Ihrem Shooting war nichts angeschrieben, also woher sollte ich es wissen?» er schmunzelt und es steht ihm unglaublich gut, doch dann hebt er die Hand und deutet auf den Ausgang. Dort steht ein Schild, das informiert das im Hotel fotografiert wird. Upps.

«Dann war ich wohl in Gedanken versunken.» sage ich entschuldigend und nehme einen Schluck Wasser. + «Und was für Gedanken?» er setzt sich auf, beugt sich mir entgegen und signalisiert mir so seine Aufmerksamkeit. + «Arbeit.» gebe ich zurück und sehe etwas wie Erleichterung in seinem Gesicht. + «Was für Arbeit?» fragt er nach und seine Stimme klingt immer sanfter.

«Fusionsrecht.» sein Gesicht verzieht sich, als hätte er in eine Zitrone gebissen. + «Klingt ziemlich trocken.» gibt er zurück, doch das sehe ich ganz anders. + «Wahrscheinlich trockener als Fotografieren.» er schmunzelt und sieht auf seine Gabel, mit der er spielt. Seine Lippen, die auf der rechten Seite nach oben gezogen werden, geben ihm etwas Schelmisches, junges.

«Wenn du mich fragst, gibt es nichts schöneres als Fotografieren.» gibt er zurück. + «Für mich gibt es nichts Spannenderes als meine Arbeit.» er sieht mich wieder an, betrachtet mich und scannt mein Gesicht mit seinen dunklen Augen. Leider kommt in dem Moment der Kellner mit unseren Tellern und der Blickkontakt reißt ab. + Verwirrt über den Intensiven Moment, den ich eben mit diesem Fremden hatte, nehme ich mein Besteck und beginne mein Fleisch zu schneiden. + Es fühlt sich beinahe beklemmend an, ihm hier gegenüber zu sitzen, aber irgendetwas hat sich verändert, es ist beinahe mit Händen zu greifen. Aber was es ist, das kann ich nicht sagen. Ich denke eifrig darüber nach was ich sagen könnte, um wieder zu der lockeren Stimmung von vorhin zurückzukommen, aber leider gelingt es mir nicht. Mir ist nicht mehr wohl in meiner Haut und ich bekomme warm. Was zum Teufel ist, los mit mir. Also ziehe ich den Blazer aus und lege ihn über meine Stuhllehne. Als ich mich wieder umdrehe liegt sein Blick auf meinem Ausschnitt und er streicht sich mit dem Zeigefinger über die Lippen. Nanu. + Er dreht sich weg und ruft den Kellner, der sofort auf uns zueilt. + «Ein Glas Barolo bitte...» er dreht sich mir zu. + «Auch?» Fragt er und ich nicke nur. Alkohol wäre gut. Er schmunzelt und isst weiter. Unsicher, ob ich nach dem Hauptgang einfach gehen soll oder noch bleiben, ringe ich innerlich mit mir, so dass ich es beinahe verpasse das er mit mir spricht. + «Bitte?» frage ich nach und sehe wieder das Zucken seines Mundwinkels. «Dessert?» ich schüttle den Kopf. + «Passt nicht in meinen Trainingsplan.» gebe ich zurück und schaue auf meinen Blackberry. Es ist schon halb Elf und ich muss noch arbeiten. + «Ich muss langsam los.» sage ich und winke dem Kellner. Doch der Mann vor mir kommt mir zuvor. + «Schreiben sie alles auf mein Zimmer.» der Kellner nickt und ich bedanke mich. + «Also dann.» sage ich und stehe auf und nehme meinen Blazer und meine Tasche. Er steht ebenfalls auf.

«Ich bringe dich hoch.» Etwas verlegen über die Geste und weil es sich nicht wirklich um ein Date, sondern eine eher Ungeplante Zusammenlegung handelt nicke ich und folge ihm aus dem Restaurant. Er geht vor mir und ich bekomme seinen Geruch in die Nase. Wow, er riecht unglaublich, dezent, aber unglaublich gut. Im Fahrstuhl stellt er sich nach hinten zu der kleinen Bank und noch einmal wirkt er noch breiter und muskulöser.

Er drückt unsere Etage und ich schließe kurz die Augen. Atme seinen Duft ein und kann mich kaum mehr zusammenreißen. + Am liebsten würde ich ihn packen und niemals wieder loslassen. Doch leider ist der Lift schnell im 2ten Stock und ich steige aus. Suche meine Schlüsselkarte und öffne die Tür. Dann drehe ich mich zu ihm um. + «Danke für die Gesellschaft.» er schmunzelt und nickt mir zu. «Gute Nacht.» ich sehe ihn noch einmal an und schließe sie Tür hinter mir. Wow, was war das?